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AVP Universe Germany

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« am: Juni 19, 2012, 03:42:39 Nachmittag »
Alien vs. Predator (auch bekannt als AVP) ist ein Science-Fiction-Film von Paul W. S. Anderson aus dem Jahr 2004. In die amerikanischen Kinos kam er am 13. August, in die deutschen am 4. November 2004.
Dieser Film stellt ein inhaltliches Crossover zwischen den Alien- und den Predator-Filmen dar. 2007 kam mit Aliens vs. Predator 2 der direkte Nachfolger in die Kinos.


14 Jahre hat es gedauert, bis es zu diesem Crossover in einem Film kommen konnte, nachdem Danny Glover in Predator 2 einen Alien-Schädel im Raumschiff des Predators zu Gesicht bekam (Laut Regisseur Paul W. S. Anderson das einzige, was ihm an dem Film gefallen hat). Der erste Comic Alien-vs.-Predator erschien bereits am Ende der 1980er Jahre. Somit entstammt die Idee des Crossovers nicht aus dem Film, sondern aus der Comicreihe.

Im Gegensatz zu den Alien-Filmen spielt AVP nicht in der Zukunft, sondern im Jahre 2004. Er ist somit ein Prequel der Alien-Reihe und eine Fortsetzung der Predator-Reihe. Dieser Film bedeutet auch die Rückkehr des Schauspielers Lance Henriksen und seines Charakters Bishop. Henriksen spielt Charles Bishop Weyland, den Begründer einer globalen Firma, die ihre Hände in allen Angelegenheiten zu haben scheint (und deren Nachfolger-Gesellschaft, die Weyland-Yutani Corporation, welche Jahrhunderte später Ellen Ripley ins Verderben schicken wird). Es soll angedeutet werden, dass der Bishop aus der Alien-Serie ihm nachempfunden wurde, wie die Kommentare des Regisseurs auf der DVD bezeugen. In einer Szene sitzt Weyland etwa in seinem Büro und spielt mit einem Kugelschreiber auf gleiche Weise wie der Androide Bishop dies in Aliens mit einem Messer tut.

In Alien 3 taucht Bishops Schöpfer ebenfalls auf. Doch ob er hier ein Android oder ein Mensch ist, bleibt unklar. In der 2004 erschienenen Special Edition von Alien 3 wird gezeigt, wie er einen starken Schlag gegen den Kopf bekommt. Aber obwohl sein Ohr herunterhängt und er blutet, bleibt er bei Bewusstsein. Im Abspann wird der Darsteller „Bishop II“ genannt, als ob gesagt werden soll, dass er nur eine Kopie derselben Androidenserie ist. Dagegen spricht, dass das Blut der Androiden in den vorherigen Filmen weiß war und hier plötzlich rot ist. Eine einfache Erklärung wäre, dass das Blut nur rot gefärbt wurde, um den Androiden für die Menschen, insbesondere Ripley, „lebensechter“ erscheinen zu lassen. In Alan Dean Fosters Roman jedoch ist klar ersichtlich, dass dieser Bishop ein Mensch ist. Alternativ könnte man auch annehmen, dass „Bishop II“ ein Klon von Weyland ist. Das würde auch zu Weyland passen, da er nicht in Vergessenheit geraten will.

Sigourney Weaver (Hauptperson in Alien 1–4) lehnte eine Rolle in diesem Film ab, da sie das Drehbuch und die Idee schrecklich fand. Sie schloss aber ein mögliches Alien 5 nicht aus, in dem Ripley zum Heimatplaneten der Aliens reisen soll, um die Kreaturen ein für allemal zu erledigen. Auch Arnold Schwarzenegger sollte am Ende des Filmes kurz auftreten. Dies machte er jedoch davon abhängig, ob er die Wahl zum Gouverneur von Kalifornien gewinnen würde – was er bekanntlich tat.

Der Film wurde kurz vor seinem Start auf Drängen des Studios drastisch entschärft. Fast alle ekligen und gewalttätigen Szenen wurden zugunsten einer niedrigeren Altersfreigabe geschnitten. Dies macht sich besonders zum Ende des Filmes hin stark bemerkbar. Fast 8 Minuten sind der Schere zum Opfer gefallen. Das Herausschneiden expliziter Gewaltdarstellung wurde jedoch vom Studio und Regisseur abgestritten. Trotzdem existiert eine englische „Unrated-Version“ des Filmes, in dem beispielsweise zusätzliche rechnergenerierte Blut-Effekte wieder hinzugefügt wurden.

In den USA darf sich jetzt ein 13-jähriges Kind in Begleitung eines Elternteils diesen Film ansehen. Diese Entscheidung hatte unter Fans zu wütenden Protesten geführt. Regisseur Paul W. S. Anderson versprach, mit der DVD-Veröffentlichung die Originalversion herauszubringen. In den USA ist eine 7 Minuten längere Version auf DVD erschienen. Sie hat eine Lauflänge von 108 Minuten. Für den 4. September 2006 war eine deutsche DVD angekündigt worden, die eine Lauflänge von 104 Minuten aufweist. Berücksichtigt man den Transfer von NTSC zu PAL bedeutet dies, dass es die amerikanische ungeschnittene Version des Filmes ist.

In Deutschland ist neben der Kinofassung einige Zeit später auch die längere „Erweiterte Fassung“ auf DVD veröffentlicht worden.


Der gleichnamige Soundtrack zum Film erschien am 2. November 2004. Komponist war Harald Kloser. Ursprünglich sollte die Musik von dem Predator-Veteranen Alan Silvestri komponiert werden. Es ist jedoch unklar, ob Silvestri ablehnte oder die Produzenten sich aus Begeisterung für seinen Score zu Roland Emmerichs The Day After Tomorrow aus dem gleichen Jahr für den Österreicher Harald Kloser entschieden.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Alien_vs._Predator_(Film)
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